Wer zahlt denn für digitale Nachrichten?

Im Netz gibt es alles – auch die neusten News und Berichte zu fast allen Themen. Klar, alles kostenlos, alles gratis. So denken wohl viele, wenn es um das Thema Nachrichten aus dem Internet geht. Doch Moment Mal – Irgendjemand muss sich doch auch die Mühe machen und das alles verfassen?

Und bei dieser Frage wird es interessant. Mittlerweile hat sich durch das Internet eine „Alles-gratis-Kultur“ etabliert. Musik wird kostenlos gestreamt, Lexika wie Wikipedia haben immer eine Antwort parat und auch Filme sind kurz nach Kinostart bei irgendwelchen dubiosen Webseiten abrufbar. – Aber ist das wirklich in Ordnung?

Eine Statistik klärt auf, dass noch nicht mal jeder achte Nutzer von digitalen Nachrichten-Angeboten in einer Auswahl europäischer Länder etwas dafür gezahlt hat und Zukunft wohl auch nicht zahlen wird. Gerade mal knapp 15% zahlen im Durschnitt für ihre Online-News und ungefähr 10% könnten es sich in Zukunft vorstellen. Deutschland ist sogar auf dem zweitletzten Platz nach England, was die Zahlungsbereitschaft angeht.

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Fakt ist jedoch, dass die Digitalisierung nicht zu stoppen ist, also auch Nachrichten vermehrt online abgerufen werden. An sich ist das nicht verwerflich, denn momentan gibt es noch genug Menschen die für die traditionelle Tageszeitung bezahlen. Wird unsere Zeitung allerdings irgendwann aussterben und die Zahlungsbereitschaft für Nachrichten online stagniert, dann werden wir zukünftig ein Problem bekommen. Denn ohne jemanden, der die ganzen Menschen bezahlt, die unermüdlich unsere Nachrichten schreiben, wird es sie schlichtweg nicht mehr geben. Daraus folgt, dass wir aufgrund der Digitalisierung bald für online-Inhalte zahlen müssen – die Paywall machts möglich.

Ich bin mir sicher, dass sich die nachfolgende Statistik also noch erheblich verändern wird …